Musiktheater Tipp NÖ

Komische Oper: ein Mozart-Comic aus Berlin

Lexikon | WK | aus FALTER 39/14 vom 24.09.2014

Der australische Regisseur Barrie Kosky war bis 2005 Co-Intendant des Wiener Schauspielhauses. Danach verlegte er den Schwerpunkt seiner Arbeit auf Musiktheater, und seit 2012 ist er Intendant der Komischen Oper in Berlin. Dort inszenierte er zusammen mit der Londoner Regisseurin Suzanne Andrade (Company 1927) eine sehr spezielle Version von Mozarts populärster Oper "Die Zauberflöte", mit der das Festspielhaus St. Pölten nun seine Spielzeit eröffnet. Speziell ist vor allem die poppige Ästhetik der Produktion; die Sänger agieren inmitten von auf die Bühne projizierten Animationen: ein lebendiger Mozart-Comic. Auch dass die Sprechszenen, wie im Stummfilm, auf knappe Textinserts reduziert werden, ist ein schöner Effekt.

Festspielhaus St. Pölten, Sa 19.30, So 16.00


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige