Nachgetragen

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Politik | aus FALTER 40/14 vom 01.10.2014

Die Chinesen am Steinhof: eine rätselhafte Wiener Geschichte

JOSEPH GEPP

Anfang September erregte eine Aussendung der Wiener FPÖ Aufsehen: Chinesische Investoren, hieß es darin, wollen das historische Jugendstiltheater im Otto-Wagner-Spital am Steinhof in Penzing übernehmen. Es solle eine "Musikschule für Sprösslinge reicher Chinesen" werden. Quellen sowie konkrete Informationen dazu blieb die FPÖ jedoch schuldig.

Vergangene Woche erreicht ein E-Mail von Anrainern den Falter. Erneut schauen sich Chinesen gemeinsam mit Stadt-Wien-Vertretern angeblich am Steinhof um. Diesmal aber geht es nicht um das Theater, sondern um einzelne Pavillons.

Wer dem Gerücht nachspürt, stößt auf ein Geflecht widersprüchlicher Informationen, das ein Stückweit verstehen lässt, warum Betroffene von Bauprojekten Behörden und Politikern gern etwas misstrauisch begegnen.

Erster Anruf: die stadteigene Wohnbaugenossenschaft Gesiba. Diese plant am Steinhof Wohnungen. Bei der Gesiba hat man zwar von einer chinesischen


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