Ein Film wie ein Schwiegermutterwitz

Erfolg hat immer recht: Mit "Der kleine Nick macht Ferien" geht die Nostalgieshow weiter

Feuilleton | Hotelbewertung: Klaus Nüchtern | aus FALTER 40/14 vom 01.10.2014

Was auch immer irgendwo Erfolg hat, entwickelt eine starke Neigung dazu, verfilmt zu werden, und es ist wohl nur der geringen Popularität der Bildhauerei zu verdanken, dass es neben Roman-, Comic- oder Musicaladaptionen noch keine Skulpturenverfilmung gibt.

Die französische Kinderbuchserie "Der kleine Nick" ("Le petit Nicolas"), geschrieben von Asterix-Autor René Goscinny und illustriert von seinem Landsmann Jean-Jacques Sempé, wurde in 30 Sprachen übersetzt und verkaufte sich millionenfach, konnte also schlecht unverfilmt bleiben.

Nach der erfolgreichen frankobelgischen Produktion "Der kleine Nick" (2009) kommt nun - saisonal etwas asynchron -" Der kleine Nick macht Ferien" in die Kinos. Wieder hat Laurent Tirard Regie geführt; wieder standen dieselben Schaupieler für die Hauptrollen von kleinem Nick, Mama Nick und Papa Nick vor der Kamera.

Bereits bei der Erstverfilmung zeigte sich die Kritik enthusiasmiert über den "unschuldigen Humor" und "den nostalgischen Charme" der Vorlage,


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