Festival Tipps

Das Fluc feiert den Reiz des Hässlichen

Lexikon | aus FALTER 40/14 vom 01.10.2014

Dass hier kein Kuschelrock und keine demnächst auch in der Jogurtwerbung zu hörende Indiepop-Gefälligkeit geboten wird, macht bereits der Name der dreitägigen Konzertreihe im Fluc klar. Das Ugly Americans Festival spielt im Titel auf den Noiserock der Zeit um 1990 an, setzt dabei aber nicht etwa auf Nostalgie und Wiederhören mit alten Helden. An drei Tagen präsentiert es vielmehr US-Bands, die ihr Glück abseits des Alternative Mainstreams suchen. Bekannt ist außerhalb von Insiderkreisen kaum eine von ihnen; wer sich auf Begriffe wie "dreckiger Garagenrock", "psychotisches Krachschlägertum", "Bluespunk", "Hardcore", "intensiv, laut und übersteuert" oder "Blumen des Bösen" einen Reim zu machen vermag, dürfte von Ugly Americans wie Pow!, Vaz, The Ghost Wolves, Canadian Rifle oder Child Abuse aber sehr glücklich gemacht werden. GS Fluc, Di-Do 21.00


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