Die Globalisierung und das Grätzel

Der grüne Gemeinderat Klaus Werner-Lobo schrieb 2001 einen globalisierungskritischen Welt-Bestseller. Nun hat er ihn neu aufgelegt

Begegnung: Benedikt Narodoslawsky | Politik | aus FALTER 40/14 vom 01.10.2014

Im Jahr 2001 legte sich Klaus Werner-Lobo mit den Mächtigen dieser Erde an. Im Buch "Schwarzbuch Markenfirmen" beleuchtete der Enthüllungsautor gemeinsam mit seinem Kollegen Hans Weiss, was sich hinter den coolen Images der Weltkonzerne verbarg: Kinderarbeit, Sklaverei, Umweltzerstörung.

Das Buch der beiden Österreicher wurde in 15 Sprachen übersetzt, sie verkauften 200.000 Exemplare allein im deutschsprachigen Raum. Lobo sensibilisierte Menschen auf der ganzen Erde für bewussten Konsum. Er lieferte einen Welt-Bestseller.

13 Jahre sind seither vergangen. Der Bestsellerautor (und ausgebildete Clown) Klaus Werner-Lobo, 47, ist hinabgestiegen in die Niederungen der Lokalpolitik. Seit vier Jahren sitzt er im Wiener Gemeinderat. Vorbei sind seine Jahre in Brasilien. Er hat geheiratet und ist Vater geworden. Mit Flüchtlingen harrte er in der Wiener Votivkirche aus. Werner-Lobo ist heute Kultur-und Menschenrechtssprecher der Grünen. Das hat sein Leben umgekrempelt.

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