Technik

Wer kleine Handys mag, steigt sogar günstiger aus

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 40/14 vom 01.10.2014

Groß oder klein - das ist eine der Schlüsselfragen, die sich beim Smartphone-Kauf stellen. Der eine hat es lieber so, der andere so. Manche haben beides.

Ich selbst besitze ein riesiges Samsung Galaxy Note 3 und ein schnuckeliges Galaxy S3. Das kleine passt in jede Hosentasche und reicht zum Telefonieren oder Simsen, mit dem großen kann man bequem ins Netz gehen oder Videos schauen. Insofern kann man verstehen, dass viele Hersteller mittlerweile große und kleine Geräte anbieten, und zwar möglichst mit der gleichen Ausstattung. So zum Beispiel Sony mit seinen neuen Modellen Xperia Z3 und Xperia Z3 compact. Das Erstere hat ein ziemlich helles 5,2-Zoll-Display, eine gute 20-Megapixel-Kamera mit Selfie-Funktion und einen etwas schnelleren Prozessor als das Vorgängermodell, von dem es sich sonst nur in Details unterscheidet.

Das Z3 compact wiederum ist so etwas wie der kleine Bruder des Z3, es hat ein ebenfalls leuchtstarkes 4,6-Zoll-Display, und auch sonst ist die technische Ausstattung fast identisch, bis auf den mit zwei statt drei GB etwas kleineren Arbeitsspeicher. Sogar der Kamerasensor entspricht erstaunlicherweise jenem im wesentlich größeren Gerät. Auch beim eleganten Glasdesign steht das Z3 compact dem Z3 im nichts nach. Zwischen "groß" und "klein" gibt es in diesem Fall also nur zwei wirklich wesentliche Unterschiede, nämlich erstens die Größe (haha) und zweitens den Preis (649 Euro vs. 499 Euro).

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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