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Zwei ungewöhnliche Wiener Popbands und ihre neuen Alben: 5/8erl in Ehr'n und Christoph & Lollo

Feuilleton | Musikkritik: Gerhard Stöger | aus FALTER 40/14 vom 01.10.2014

Unterschiedlicher können zwei Bands kaum sein: hier die klassisch ausgebildeten Profis, die beim Jazzfestival ebenso gerne gesehen sind wie bei der Wienerliedveranstaltung und dem Popfest, dort das Dilettantenduo mit der Akustikklampfe, das zur Hälfte in der Welt des Kabaretts daheim ist.

Doch der Eindruck täuscht, 5/8erl in Ehr'n und Christoph & Lollo haben durchaus Gemeinsamkeiten. Sie schaffen als österreichische Popacts mit Anspruch das Kunststück, von ihrer Musik leben zu können; sie vermögen ein in beiden Fällen sehr buntes Publikum zu begeistern; sie haben erfolgreich eigene Trademarks entwickelt, durch die sie bereits nach wenigen Sekunden erkennbar sind; sie kennen keine Scheu vor politischen Ansagen, machen um das klassische Protestlied aber lieber einen Bogen; sie wissen mit ihrer Muttersprache kreativ umzugehen und: Bei beiden spielt der Schmäh eine nicht unwichtige Rolle.

Jetzt veröffentlichen sie auch zeitgleich neue Alben. Für 5/8erl in Ehr'n ist "Yes We Does" das


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