Viennafair: Wer gute Kunst sammeln will, muss viele Kilometer machen

Feuilleton | Nicole Scheyerer | aus FALTER 40/14 vom 01.10.2014

Bereits zum zehnten Mal findet die Viennafair heuer in den neuen Hallen der Messe Wien statt. Anstelle des im Museum für angewandte Kunst abgehaltenen Regionalmarkts "Kunst Wien" war 2005 ein internationaler Kunstevent installiert worden. Seitdem wird auf den Plakaten auch stets der "Focus on CEE", also die Spezialisierung auf "Central Eastern Europe", ausgewiesen. Durch das Sponsoring der Erste Bank konnten sich neue osteuropäische Galerien den Auftritt in Wien leisten. Viele junge Galerien, vor allem aus Polen, knüpften hier erste internationale Kontakte.

Der Ost-Schwerpunkt ist eine wichtige Konstante der Viennafair, die in der Dekade ihres Bestehens bereits viermal die Leitung und Ausrichtung gewechselt hat. Kürzlich nahm die Leiterin Vita Zaman den Hut, die der Wiener Kunstmesse gemeinsam mit Christina Steinbrecher-Pfandt seit 2012 ein frischeres Image verpassen sollte - sie wolle lieber mehr kuratieren. Vor zwei Jahren wurde die Viennafair vom britischen Messekonzern Reed an russische


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