Fußball Glosse

Zwölf Gegentore und kein Leiberltausch

Wolfgang Kralicek über ein ungleiches Duell in Dornbach

Stadtleben | aus FALTER 40/14 vom 01.10.2014

Über den Cup-Schlager Wiener Sportklub vs. Red Bull Salzburg war im Online-Standard Folgendes zu lesen: "Es ist ein ungleiches Duell. Auf der einen Seite ein vom Schicksal gebeutelter Verein, der schon bessere Zeiten erlebt, der von Größerem träumt, aber doch in der Mittelmäßigkeit gefangen bleibt. Auf der anderen Seite: der Wiener Sportklub." Das sollte leider das einzig Lustige an diesem sehr einseitigen Fußballabend bleiben. Die Hoffnung auf eine Cup-Sensation währte genau drei Minuten lang: In der 32. Minute erzielte der Sportklub den Anschlusstreffer zum 1:2, in der 35. folgte das 1:3 - und dann fielen noch neun weitere Gegentore. Nach dem 1:12 gab es dann aber doch noch was zu lachen: Der Leiberltausch erfolgte nur einseitig, weil der Sportklub seinen Spielern aus Kostengründen untersagt hatte, die Trikots herzugeben. Dabei hatten sie eh kein Leiberl!


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