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Shalom, Oida! Jüdisches Filmfestival Wien

Lexikon | MO | aus FALTER 41/14 vom 08.10.2014

Angefangen beim Motto, diesem kecken "Shalom, Oida", wirkt das Jüdische Filmfestival Wien heuer deutlich frischer als zuletzt. Das liegt vor allem an den Premieren à la "Regina" (Regie: Diana Groó), einer Dokumentation über die erste Rabbinerin, oder "Der Fotograf vor der Kamera" (Regie: Tizza Covi, Rainer Frimmel), einem sehr persönlichen Porträt von Erich Lessing. Gleichfalls seine Österreichpremiere wird Michael Mindlins Film "Hitler's Reign of Terror" aus dem Jahr 1934 erleben, die womöglich erste US-Produktion überhaupt, in der die Bedrohung durch den Nationalsozialismus zum Thema gemacht wurde. Seinerzeit freilich verschwand der Film nach Intervention der deutschen Botschaft sehr rasch wieder aus den amerikanischen Kinos und galt bis zur Auffindung einer Kopie in der Cinemathek Brüssel im vergangenen Herbst als verschollen.

Von 8. bis 23.10. im Votiv und De France


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