Neue Kinderbücher

Nächtliche Abenteuer und ein zerlumptes Weiblein

Feuilleton | IG | aus FALTER 41/14 vom 08.10.2014

Jede Nacht bringt neue Träume, an die wir uns am nächsten Morgen, ob sie nun schön oder schrecklich waren, meist gar nicht erinnern können. "Manchmal aber bleiben die Träume bei uns. Sie werden sichtbar, gehen mit uns hinein in den neuen Tag ..." Diese schwebenden Worte hat der vielfach preisgekrönte österreichische Kinderbuchautor Heinz Janisch seinem neuesten Werk vorangestellt, um auf den folgenden Seiten den nächtlichen Abenteuern träumender Kinder in federleichten Sätzen nachzufolgen.

In ihren Träumen sind sie große Helden, exotische Tiere oder berühmte Forscher: Maria war eine gefeierte Seiltänzerin, Flora hat einen Mantel aus Schnee bekommen, und der Tiger, das war Walter. "Man träumt nicht mehr so schön, wenn man erwachsen ist", behauptete Knut Hamsun. Für die fantastisch-schönen Bilder, die sich die Illustratorin Linda Wolfsgruber für dieses Buch ausgedacht hat, trifft das jedenfalls nicht zu.

Heinz Janisch, Linda Wolfsgruber: Heute Nacht war ich ein Tiger. Luftschacht,


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