Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Währinger Park - auf einem Friedhof isst man nicht

Stadtleben | LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER | aus FALTER 41/14 vom 08.10.2014

Nicht jeder malerische Park hat auch eine malerische Geschichte. Konkret wurde der Währinger Park 1783 als eine Art zentraler Friedhof für die Gemeinden, die heute den neunten Bezirk darstellen, eröffnet, vor allem das Allgemeine Krankenhaus sorgte für reichlich Belegung, an die 4000 Tote wurden hier jährlich begraben. Knapp 100 Jahre später, mit der Eröffnung des Zentralfriedhofs, wurde hier (außer im jüdischen Teil) niemand mehr bestattet, das Gelände 1923 in einen Park umgewandelt. In einen der schönsten dieser Stadt.

Das erste kleine Bier der Stadt

Die Gegend zeigt sich heterogen. Ist die Währinger-Park-Seite noch eher karg ausgestattet, strotzt die Billrothstraße nur so vor Lokalen. Da ist zum Beispiel das Teka Sushi, seit zwölf Jahren ein ziemlich sicherer Hort gut gemachter Nigiri-Sushis, Maki-Rollen und japanischer Kleingerichte, gern mit ein bisschen vietnamesischem Einschlag. Oder das Fischer Bräu, 1985 gegründet und damit Wiens erste Gasthausbrauerei. Sepp Fischer


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