100 JAHRE BOBOTOAST

Möbel, Bücher, Filme, Musik und Kaffeehaus: Seit zehn Jahren macht das Phil die Stadt ein bisschen urbaner

Stadtleben | GEBURTSTAGSSTÄNDCHEN: CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 41/14 vom 08.10.2014

Der Fußboden ist neu. Statt über grauen Beton geht man im Phil neuerdings über gediegene Holzdielen. Dass das beliebte Lokal an der Gumpendorfer Straße deshalb im Mainstream angekommen wäre, ist trotzdem nicht zu befürchten. Auch weil Christian Schädel, 38, diesen Satz sagt: "In wenigen Wochen wird der Boden aussehen wie eine verbeulte Lederhose." Vor zehn Jahren hat Schädel das Phil eröffnet und damit einen neuen Wind durch Wien wehen lassen. Das Phil ist nämlich mehr als nur ein Szenebeisl. Es steht für die moderne Stadt, deren Bewohnerinnen und Bewohner abhängen, arbeiten, lesen, Freunde treffen und feiern wollen. Und alles am selben Ort.

Das Jahr 2004 war überhaupt ein gutes Jahr für Wien. Neue Magazine wie Datum und Fleisch entstanden (siehe Seite 22), neue Lokale sperrten auf. Lokale wie das Espresso in der Burggasse, das Elektro Gönner oder eben das Phil. Wo es neben heißen und kalten Getränken auch noch Filme, Bücher und Musik zu kaufen gab. Und die Einrichtung,


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