Auf dem Sprung

In Aspern soll eine riesige Sportanlage entstehen. Doch wer wird davon wirklich profitieren?

Stadtleben | RECHERCHE: JOHANN SKOCEK | aus FALTER 41/14 vom 08.10.2014

In Aspern steht ein Haus, das heißt IQ. Rund um das Haus sind Wiesen, neugebaute Straßen, ein Zementwerk, ein Teich, die Endstation der U2. Vom ersten Stock des IQ-Hauses sieht man im Westen auf der anderen Seite der U-Bahn-Schienen die neuen Wohnblocks und sehr viele Krane. Bis 2028 werden rund 20.000 Menschen in die Wohnanlagen der Seestadt Aspern eingezogen sein.

Im künstlichen Teich, der dem Stadtteil den Namen gibt, werden künftig Anrainer baden. Betriebsansiedlungen von Hightech-Firmen bis zu kleinen Gewerbetreibenden schaffen Arbeitsplätze. In Bars, Konzerthallen und Kinos werden sich die Menschen geistig-seelisch regenerieren. Und in der Aspern Sports Area (ASA) sollen sie Sport treiben.

Noch ist dort, wo das sagenumwobene Projekt nördlich des IQ-Hauses entstehen soll, eine Gstättn. Östlich von ihr die Schienen, über die zwei Mal in der Woche ein Lastzug die neuen Motoren aus dem GM-Werk ausliefert. Auf dieser Gstättn soll schon in vier Jahren ein rund 160.000 Quadratmeter


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