"Ich werde zum alten Sack"

Die beiden Nischenblätter Datum und Fleisch feiern die ersten zehn Jahre ihres Bestehens. Für den Falter ziehen ihre beiden Chefredakteure Bilanz

Medien | MODERATION: BARBARA TÓTH | aus FALTER 41/14 vom 08.10.2014


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

2004 war ein spannendes Medienjahr. Die Gratiszeitung Heute wurde gegründet, aber auch zwei feine, kleine Magazine: Fleisch und Datum. Das eine, Fleisch, funktioniert wie eine Art Journalismus-Kunst-Projekt und Generationssprachrohr in einem, das die Grenzen der Genres auslotet und zwischendurch einfach spaßige, verrückte Aktionen macht. Das andere, Datum, versteht sich als Nachrichtenmagazin der neuen Generation, inspiriert von großen angelsächsischen Vorbildern wie dem New Yorker. Für den Falter unterhalten sich die beiden Chefredakteure Markus Huber (Fleisch) und Stefan Kaltenbrunner (Datum) über die Schattenseiten der letzten zehn Jahre, das Ankommen im Establishment und die große gemeinsame Sorge: Wer wird sie in zehn Jahren noch lesen wollen?

Falter: Würden Sie heute Fleisch und Datum wieder gründen?


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