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IT-Kolumne

Medien | INGRID BRODNIG | aus FALTER 41/14 vom 08.10.2014

Es gibt ja diese neue Website Ello. co, die zum Facebook-Konkurrenten werden soll. Mein erster Eindruck ist: optisch hübsch, aufgeräumt, minimalistisch.

Besonders sympathisch ist Ello aber, weil es verspricht, keine Werbung zu verkaufen, und es deswegen auch nicht seine User permanent für Werbezwecke überwacht. Stattdessen will man sich künftig über Zusatzfunktionen finanzieren, die nur zahlende Kunden erhalten.

Keine Ahnung, ob das klappt. Bisher ist Ello ziemlich leer, weil es sich in einer Testphase befindet. Man braucht die Einladung eines Mitglieds, um beitreten zu können. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt jedenfalls: So leicht ist Facebook nicht totzukriegen. Mal schauen, ob das so bleibt. Was mir übrigens am besten an Ello gefällt, ist der Name. Ich finde es einfach lustig, wenn der erste Buchstabe von Wörtern fehlt. As önnte an uhig fter achen. Ie Eute erstehen's rotzdem, timmt's?


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