Wut-Wirtin

Frieda Nagl ist die "Wut-Oma" der Nation. Aber was will diese Frau?

BERICHT: WOLFGANG ZWANDER | Politik | aus FALTER 41/14 vom 08.10.2014

Es waren drei Fernsehminuten, die das Leben der 75-jährigen Frieda Nagl auf den Kopf gestellt haben. Als die Salzburgerin am 9. September auf den Küniglberg fuhr, wo sie beim ORF-"Sommergespräch" mit dem damals frisch gekürten ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner im Publikum sitzen sollte, war die Wirtin außerhalb ihrer Heimatgemeinde Rauris eine unbekannte Frau.

Als Nagl die Fernsehanstalt ein paar Stunden später wieder verließ, war sie im ganzen Land bekannt als Wut-Oma. Jetzt hat sie ein Buch veröffentlicht, in dem sie ihr "Programm für Österreich" vorstellt. Logischer Titel: "Wut-Oma". Selbst Vizekanzler Mitterlehner huschte bei der Präsentation am vergangenen Freitag für ein paar Fotos vorbei. Und die Kronen Zeitung engagierte die "Rauris-Rebellin" gar für eine wöchentliche Kolumne.

Zugetragen hat sich die plötzliche Verwandlung der Bauerntochter zur Wut-Oma des Landes so: Am Ende der ORF-Diskussionssendung mit dem Vizekanzler wurde Nagl das Wort erteilt, und sie redete sich

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