Licht ins Dunkel

Im ehemaligen Metro-Kino hat ein neues Filmmuseum eröffnet. Über Finanzierung und Konzept wird gestritten

Feuilleton | Besichtigung: Matthias Dusini | aus FALTER 42/14 vom 15.10.2014

Wien hat ein zweites Filmmuseum. Das neue Metro Kinokulturhaus liegt keine fünf Gehminuten vom Österreichischen Filmmuseum entfernt in der Johannesgasse. Seit 2012 wird das Kino vom Filmarchiv Austria mit Sitz im Augarten bespielt, das die Spielstätte nun in ein Kulturzentrum verwandelt hat.

Hier sollen in Zukunft nicht nur Filme, sondern auch Ausstellungen gezeigt werden. Außerdem ist eine audiovisuelle Bibliothek geplant, in der Forscher und Forscherinnen die digitalisierten Bestände des Filmarchivs sichten können. "In der Filmstadt Wien soll ein Ort geschaffen werden, wo das Kino in seiner ganzen Dimension sichtbar und greifbar wird", sagt Ernst Kieninger, Leiter des Filmarchivs Austria.

Der alte, unter Denkmalschutz stehende Kinosaal wurde in seinem plüschigen Zustand belassen, alles andere entrümpelt. Der Architekt Dominik Aichinger legte das Foyer frei, hier befinden sich nun eine Kantine und ein Geschäft. Ein verglaster Aufzug und eine freistehende Treppe führen die drei


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