Kolumne Außenpolitik

Der Krieg gegen die Terroristen vom IS wird viele Jahre dauern


Raimund Löw

Falter & Meinung, FALTER 42/14 vom 15.10.2014

Nach zwei Monaten Luftangriffen der USA und ihrer Verbündeten gegen die sunnitischen Dschihadisten des IS lautet die bittere Erkenntnis: die Fundamentalistenmiliz in Syrien und im Irak ist weiter auf dem Vormarsch.

Zwar ist es den Peschmerga gelungen, das irakische Kurdistan zu verteidigen. Die anfangs völlig überrumpelten Kurden arbeiten eng mit US-Spezialkommandos zusammen, die Angriffsziele für die Air Force vorbereiten. Aber nichts dergleichen passiert im Norden Syriens, wo der Belagerungsring um die Stadt Kobanê immer enger wird. Die US-Luftwaffe fliegt zwar auch in Syrien Angriffe, eine Koordination der Luftschläge mit den syrischen Kurden, ähnlich wie mit den Peschmerga im Irak, ist für die USA jedoch undenkbar.

Die amerikanische Zurückhaltung hängt mit der ungeheuer komplizierten Lage nach Jahren des syrischen Bürgerkrieges zusammen. Die Kurdischen Volksbefreiungseinheiten YPG sind eng mit der türkischkurdischen Untergrundorganisation PKK verbündet. Die PKK, deren gelbe

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