Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Marxergasse: neue Sofiensäle und was da sonst noch ist

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 42/14 vom 15.10.2014

Es ist nicht gerade die schönste Gasse des Bezirks, sie dient Taxifahrern als beliebte Abkürzung von der Lände in die Innenstadt, und sie besitzt auf ihrer gesamten Länge (zumindest bis zur Zollamtsstraße) eigentlich nur ein bemerkenswertes Gebäude, nämlich die Sofiensäle: ein 1847 errichtetes Hallenbad, das im Winter als Veranstaltungssaal genutzt wurde, in den 1980er- und 1990er-Jahren die größte Club-Location der Stadt war, 2001 abbrannte und bis zum vorigen Jahr Ruine war.

Meinrad war hier

Es gibt aber auch noch anderes, und zwar das Haus Ecke Viaduktgasse, in dem sich seit grauer Vorzeit ein Restaurant befand, das lange Zeit einem Architekten gehörte, dann einem Spielautomatenbetreiber und in dem unter anderem der wunderbare Meinrad Neunkirchner (heute: Freyenstein) kochte. Seit dem Jahr 2000 ist hier der Stadtwirt drin, in dem erstens ganz großartig wienerisch-oberösterreichisch gekocht wird und in dem man außerdem gute Weine um faires Geld bekommt. Aktuell auf der Karte:


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