7 Sachen, die Sie über STRASSENLATERNEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 42/14 vom 15.10.2014

Was gibt's denn über Straßenlaternen schon groß zu sagen?

Zum Beispiel, dass in Wien kürzlich 220 historische Laternen unter Denkmalschutz gestellt wurden. Die meisten sind von bedeutenden Architekten wie Theophil Hansen, Gottfried Semper und Carl von Hasenauer designt worden.

Und was ist an denen so toll?

Man kann an ihnen die Entwicklung der öffentlichen Beleuchtung nachvollziehen, das ist schon eine spannende Sache. Immerhin hat die Beleuchtung viel zur Entwicklung der Städte beigetragen. In Wien wurde 1687 die erste Verordnung zur Illuminierung von Straßen und Plätzen erlassen.

Womit wurden die Lampen betrieben?

Anfangs wurden Öle und Fette verbrannt, etwa Waltran. Später verwendete man Gas, und als Werner von Siemens Ende des 19. Jahrhunderts den Dynamo erfand, wurden die ersten elektrischen Lampen installiert.

Wer hat die Lampen früher angezündet?

Die Leute, die in den Häusern mit Laternen wohnten. Ab dem 18. Jahrhundert gab es eigene Lampenknechte.

Und womit werden die Laternen heute betrieben?

Heute lösen nach und nach LED-Lampen die Natriumdampfhochdruck-und Metallhalogendampflampen ab.

Wie viele Straßenlampen gibt es in Wien?

Es sind ungefähr 150.000 Leuchten installiert, um rund 3000 Kilometer Straßen und Wege zu beleuchten.

Bekommt die neue Mahü eigentlich auch neue, schönere Lampen?

Sieht nicht danach aus. Geplant ist, die vorhandenen Lampen mit weißen Schirmen zu versehen.


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