Allahs wütender Alpenkrieger

Mohamed Mahmoud ist untergetaucht. Was treibt Österreichs berüchtigtster Islamist?

Politik | PORTRÄT: BENEDIKT NARODOSLAWSKY | aus FALTER 42/14 vom 15.10.2014

Analverkehr ist nicht erlaubt", sagt Abu Usama al-Gharib in österreichischem Deutsch mit arabischem Akzent. Intimrasur der Frau: Ist nicht erlaubt. Schneiden der Augenbrauen? Nicht erlaubt. Zupfen der Augenbrauen? "Das, was wir vor Allah bezeugen, ist, dass der Prophet das Zupfen von Augenbrauen verflucht hat." Wie steht's mit Haarverlängerung und Bauchnabelpiercings? Nicht erlaubt. "Die Eigenschaft der muslimischen Frau ist allgemein die Scham", erklärt al-Gharib. Nicht einmal ihrer Familie oder anderen Frauen dürfe sie sich nackt oder in Unterwäsche zeigen - sie liefe sonst Gefahr, die Anwesenden zu verführen.

Abu Usama al-Gharib klingt in diesem Video wie die islamistische Version von Dr. Sommer, dem Aufklärungsexperten des Teenie-Magazins Bravo. Al-Gharib ist ein Kampfname, hinter dem Pseudonym steckt Mohamed Mahmoud, 29 Jahre, der berüchtigtste Terrorsympathiasant Österreichs.

Sechs Videos hinterließ er in den letzten Monaten auf Youtube, er antwortet darin auf sämtliche Fragen,


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