Nachrichten aus dem Inneren

Die Redaktion erklärt sich selbst

Falter & Meinung | BENEDIKT NARODOSLAWSKY | aus FALTER 43/14 vom 22.10.2014

Dirk Merbach ist müde. Der Goldjunge mit dem Silberschopf reibt sich die dunklen Augenringe aus dem Gesicht, er war wieder unterwegs. Berlin, Hamburg, München, Wien -überall begehren sie den Mann, der die Medien glücklich macht. Gerade hat er noch in der Süddeutschen Zeitung am Relaunch der Wochenendausgabe gebastelt, sie ist richtig gut geworden, aber der rastlose Artdirector hat keine Zeit zu feiern, er hat jetzt Wichtigeres zu tun: Falter, Ausgabe 43. Man sieht es in Merbachs angestrengten Augen: Es ist sein schöpferischer Höhepunkt des Monats.

Viele erinnern sich vielleicht noch an den wunderschönen Falter mit dem schwarzen Justiz-Cover, Ausgabe 42. Also den von letzter Woche. Oder das feine Heft Numero 41, das mit der Buchbeilagen-Titelseite. Nein, wir brauchen keinen Relaunch, wir haben Konstanz und Selbstvertrauen.

Apropos Buchbeilage: Die Zusatzhefte gehören ja zum Falter wie Konstanz zum Bodensee. Denn erst die Beilagen machen die buchstabenhungrigen Leser so richtig satt. Vergangene Woche tischte etwa der fleißige Michael Omasta den Filmliebhabern die Viennale-Beilage auf. (In der aktuellen Nummer finden Sie übrigens sein schonungsloses Gespräch mit dem Viennale-Direktor Hans Hurch. Der Schonungslose war allerdings nicht der Omasta, sondern der Hurch.) In dieser Ausgabe füttern nun Heinz Rögl und Armin Thurnher die Musikliebhaber mit "Wien Modern". Und den Wissensdurst stillt Christian Zillners Team mit der Wissenschaftsbeilage "Heureka".

Wohl bekomm's!


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige