Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Strudlhof: Was man bei der Stiege so zu essen bekommt


LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER
Stadtleben | aus FALTER 43/14 vom 22.10.2014

Die Geländekante, die sich von der Berggasse bis zum Wertheimsteinpark in Heiligenstadt zieht, ist die Uferböschung eines im 13. Jahrhundert versandeten Donau-Arms. Höhe Thurngasse und Strudlhofgasse ist die Stufe besonders markant, was dieses Grätzel auch zu einem der attraktivsten in der ganzen Stadt macht. Geländekanten bringen immer Dynamik ins Stadtbild.

Die kulinarisch-gastronomische Landschaft hier ist auch nicht ohne, viel Altes, viel Neues, viel Altes, das zu Neuem wurde. Das Dreiklang in der stillen Wasagasse muss sich nicht erneuern, das Dreiklang bleibt sich jetzt schon seit gefühlten 50 Jahren treu und sieht auch heute noch so aus, wie Biolokale vor 30 Jahren ausgesehen haben. Beim Angebot ist man aber gar nicht stehen geblieben, Regionalität wird groß geschrieben und eigentlich ist alles, was es hier gibt, unfad.

Immer bio, ewig Zuckerl

Das trifft irgendwie auch auf den Naschsalon zu, wobei es den erst seit zwei Jahren gibt. Tramezzini, Quiches, Pralinen, Weihnachtskekse

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