Brot macht erfinderisch

Auch eine Möglichkeit, Lebensmitt elabfälle zu vermeiden: der Brotautomat

Stadtleben | AUTOMATENBESICHTIGUNG: CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 43/14 vom 22.10.2014

In Wien, diese Nachricht müssen wir den Autoren jetzt einmal glauben, wird täglich so viel Brot weggeworfen, dass damit "locker ganz Graz" versorgt werden kann. Möglicherweise sind damit nicht nur jene Brotberge gemeint, die kurz vor Geschäftsschluss noch in den Regalen lokaler Bäckereiketten liegen, weil die Kunden das offenbar so erwarten. Möglicherweise kommen da noch die hart gewordenen oder schimmligen Brotreste hinzu, die wir regelmäßig im Mistkübel entsorgen.

Unangenehm ist es allemal, Lebensmittel wegzuwerfen, wenn man weiß, dass es in der Stadt genug Menschen gibt, für die Essen fast unbezahlbar geworden ist. Lösungsansätze für das Problem gibt es einige, Organisationen wie die Wiener Tafel, die noch nicht abgelaufene Lebensmittel bei Unternehmen abholen und sie dorthin bringen, wo sie gebraucht werden, sind eine Möglichkeit. Neuerdings hat die Tafel sogar Kühlboxen im Einsatz, um auch Reste von Büffets bei Anlässen abzuholen und verteilen zu können.

Neben dem


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