Zwei prominente Thomasse, ein dubioses Motel und ein Abschied für immer

Lexikon | Vorschau: Tiz Schaffer | aus FALTER 43/14 vom 22.10.2014

Die Steiermark wird die Woche von zwei prominenten Thomassen besucht: Da wäre zum einen der gebürtige steirische Schriftsteller Thomas Glavinic, der im Rahmen von "Österreich liest" Selbiges in der Steiermärkischen Landesbibliothek tut - aus seinem neuen Werk "Meine Schreibmaschine und ich"(22.10, 18 Uhr). Zum anderen der Kabarettist Thomas Maurer, der sein "Neues Programm" spielen wird. Das hat er Ende des letzten Jahres präsentiert, nun ist er damit an zwei Tagen im Grazer Theatercafé zu sehen (Fr, Sa, 20 Uhr).

Während der ungarische Regisseur Árpád Schilling eben mit einer Arbeit beim steirischen herbst zu sehen war, checkt nun sein Landsmann Viktor Bodó am Grazer Schauspielhaus ein. Bodó war drei Jahre lang Schauspieler an Árpád Schillings Krétakör Theater in Budapest. Als Regisseur ist er nicht das erste Mal am Schauspielhaus zugegen, nun wird eine Arbeit zu sehen sein, die Bodó gemeinsam mit dem ungarischen Autor András Vinnai - der übrigens auch Krétakör-Schauspieler war - auf die Beine gestellt hat. "Motel", eine österreichische Erstaufführung, erzählt von einem ebensolchen - es geht um Auftragkiller, die ihre Opfer verwechseln, und Wissenschaftler, denen ihre eigenen Experimente suspekt sind. (Premiere, Fr, 19.30 Uhr)

Die Rondo-Künstlerateliers wird es ja ab kommendem Jahr nicht mehr geben, sie werden durch das steiermarkweite Stipendien-Programm "Kunstraum Steiermark" ersetzt. Ein letztes Mal laden 18 Künstlerinnen und Künstler aus neun Ländern im Grazer Atelier Rondo unter dem Titel "Future" zur Jahrespräsentation (Fr, 18.30 Uhr, Eröffnung).


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