Westis Power-Point

Peter Westenthaler soll Fördergeld missbräuchlich verwendet haben. Stimmt das wirklich?


PROZESSBERICHT: JOHANN SKOCEK
Politik | aus FALTER 43/14 vom 22.10.2014

Peter Westenthaler war die fesche Maske und das Schnellfeuermundwerk von Jörg Haiders Buberl partie. Als er den Hofstaat des FPÖ-Führers verließ, erlangte er Frank Stronachs Gunst. "Peter, du bist ja so talentiert", sagte der damalige Bundesliga-Präsident und installierte ihn 2003 als deren Vorstand. Zehn Jahre später steht Westenthaler vor Gericht, weil er 2004 eine Nachwuchsförderung der Republik von einer Million Euro missbräuchlich verwendet haben soll. Sein damaliger Vorstandskollege Thomas K. ist Mitangeklagter. Beide bekannten sich nicht schuldig.

Westenthaler, 46, ist kein Politiker mehr. Sein Gesicht zieht noch immer. Als er im Gerichtssaal auftaucht, kreisen ihn Fotografen und Kamerateams ein. Er ist braungebrannt, locker, in den Falten um die Augen beginnen sich die Jahre abzuzeichnen. Er trägt einen dunklen Anzug und Gel in erwachsener Dosis in den Haaren.

Mit einer eineinhalbstündigen Power-Point-Präsentation legt er seine Sicht der Dinge dar. Er wendet sich an die

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