7 Sachen, die Sie über HALLOWEEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 43/14 vom 22.10.2014

Hello Wien?

Ja, so sagt man zwar hierzulande, gemeint ist allerdings Halloween oder auch All Hallows' Eve: jener Brauch, den irische Einwanderer einst in die USA einschleppten, der dort zur Institution wurde und letztlich als kapitalistisches Mega-Event in die ganze Welt exportiert wurde.

Was wird da eigentlich gefeiert?

All Hallows' Eve benennt den Tag vor Allerheiligen. Möglich, dass das Fest auf alte, keltische Bräuche zurückgeht, die das Sommerende und den Einzug des Viehs in die Ställe feierten.

Was hat das nun mit den Toten zu tun?

In dieser Zeit, so glaubte man, seien auch die Seelen der Toten in ihr Heim zurückgekehrt.

Und wozu verkleidet man sich dann?

Die Verkleidungen sollten zur Abwehr böser Geister dienen. Logisch, oder?

Was hat es denn eigentlich genau mit dem Süßigkeitensammeln auf sich?

Trick or Treat, oder wie man im Deutschen sagt: Süßes, sonst gibt's Saures, ist eine spielerische Drohung. Der Heimgesuchte muss sich mit Süßigkeiten freikaufen, sonst gibt's Streiche.

Und was sollen die ganzen Kürbisse?

Der geschnitzte Kürbis ist auch besser bekannt als Jack O'Lantern. Der Sage nach hat der Bösewicht Jack Oldfield den Teufel reingelegt. Als Jack O. tot war, durfte er nicht einmal in die Hölle und musste mit einer Rübe und einer glühenden Kohle in der Dunkelheit wandern. Aus der Rübe wurde später ein Kürbis, weil in den USA billiger.

Wo feiert man Halloween in Wien?

Entweder man zieht von Haus zu Haus, von Club zu Club, oder man gibt sich "Halloween im Prater" inklusive Parade und Riesenhorrorparty.


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