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Pressekolumne

Medien | BARBARA TÓTH | aus FALTER 43/14 vom 22.10.2014

Stimmt, die Süddeutsche Zeitung kommt in dieser Kolumne sehr oft vor. Sie macht einfach vieles richtig. Letzten Samstag zeigte sie einmal mehr vor, wie man als Tageszeitung mit Niveau in Zeiten wie diesen überleben will.

Die Süddeutsche vom Samstag nennt sich jetzt SZ am Wochenende, schaut einer anderen klassischen großformatigen Wochenzeitung nun ziemlich ähnlich und bietet mit dem neuen Ressort "Buch Zwei" das, was sonst nur das Dossier der Hamburger Zeit leistet: üppige Hintergrundgeschichten, für alle Onliner hier: den "extra long read".

Das Gute an der neuen Wochenend-SZ ist: Sie erscheint nach wie vor am Samstag und nicht am Sonntag, das heißt, man hat ganze zwei Tage Zeit, sie zu lesen. Die braucht man auch. Chefredakteur Kurt Kister schreibt, die SZ gehe mit ihrer neuen Wochenendausgabe eine "Art Liebesheirat zwischen Tageszeitung und Wochenblatt" ein. Das ist nicht nur hübsch formuliert, sondern genau richtig.


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