"Medien dienen den Mächtigen als Megafon"

Amy Goodman gründete die Sendung "Democracy Now" und will jenen Stimmen Gehör verschaffen, die herkömmliche Medien oft ausblenden

GESPRÄCH: INGRID BRODNIG | Medien | aus FALTER 43/14 vom 22.10.2014


Foto: Democracy Now

Foto: Democracy Now

Amy Goodman hat den „alternativen Nobelpreis“ erhalten, aus Krisengebieten wie Osttimor oder Haiti berichtet und Politiker wie Bill Clinton oder Barack Obama interviewt. Sie gründete mit Kollegen die kritische Nachrichtensendung „Democracy Now“, moderiert diese Sendung auch, die weltweit von mehr als 1300 Fernseh- und Radiostationen ausgestrahlt wird, und sie hat etliche Bücher geschrieben. Darüber, dass ihr der Mainstream der amerikanischen Medien zu einseitig scheint, dass einige Stimmen darin gar nicht vorkommen. Über dieses Thema spricht sie diese Woche in Wien beim ORF-DialogForum und in Graz beim Elevate Festival. Schon vorab hat sie der Falter gefragt, wie man fairer berichterstatten könnte.

Falter: Frau Goodman, Sie sagen oft, die Medien sind wie ein Megafon für die falschen Leute.

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