Berg Burg Frau

Die neue Burgtheater-Direktorin Karin Bergmann über ihre Berufung, ihre Sparmaßnahmen und ihre Pläne

Feuilleton | Antrittsbesuch: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 43/14 vom 22.10.2014

Zwei Tage nach der definitiven Bestellung Karin Bergmanns zur Burgtheaterdirektorin sieht es in ihrem Büro aus wie in einer Blumenhandlung. Auch ein paar Champagnerkisten zeugen davon, dass viele sich sehr über Bergmanns Avancement gefreut haben. Bergmann selbst wirkt jetzt sichtlich gelöster als vor einem halben Jahr, als sie interimistisch die künstlerische Leitung des Hauses übernahm.

Die Ruhe in Person

21 Herren und acht Damen hatten sich beworben oder waren von der Findungskommission dazu eingeladen worden, sich zu bewerben; fünf Interessenten kamen aus Österreich, der Rest aus dem benachbarten Ausland. Die sechsköpfige Kommission, der zunächst auch der im Juli verstorbene Gert Voss angehörte, führte mit zwölf Kandidatinnen und Kandidaten Gespräche, lud fünf von ihnen Anfang September zu intensiven Hearings und unterbreitete dem Minister Josef Ostermayer schließlich einen Zweiervorschlag.

Der Name des zweiten Finalisten wurde nicht bekanntgegeben. Es ist aber anzunehmen,


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