Weil es wahr sein könnte

15 Jahre Superamas: Das smarte Performance-Kollektiv porträtiert sich als hippes Start-up-Unternehmen

Feuilleton | PORTRÄT: SARA SCHAUSBERGER | aus FALTER 43/14 vom 22.10.2014

Diese Männer sind eigentlich ein bisschen zu alt für das, was sie auf der Bühne darstellen. Sie tragen Baseballkappen und Hosen, die erst weit unterm Arsch anfangen. Sie sind Hipster in Röhrenjeans, jung, trendy und kreativ, und sie betreiben ein fiktives Unternehmen namens SuperamaX.

Das ist zugleich der Titel des neuen Stücks der Gruppe Superamas, die damit ihr 15-jähriges Jubiläum begeht. Der Falter besuchte vor der Uraufführung in Wien einen Preview in Marseille. Das Start-up SuperamaX ist so etwas wie das Gegenteil des Performancekollektivs, dessen sechs Mitglieder mittlerweile alle zwischen 40 und 50 sind.

"Es hat etwas Berührendes, diese alternden Männer auf der Bühne zu sehen, wie sie versuchen, trendy und hip zu sein", sagen die Performer über ihr Selbstporträt als junge Typen, die auch nach einer durchsoffenen Nacht fit und frisch an die Arbeit gehen. Es zeugt durchaus von Humor, sich zum Jubiläum als dynamisches und hippes Jungunternehmen zu präsentieren.

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