Ist das Jus-Studium echt so eine trockene Sache?

Der Lernaufwand ist enorm, erzählt Jus-Studentin Anna Pregartner. Aber er lohnt sich

Protokolle: Orlando Süss | Stadtleben | aus FALTER 44/14 vom 29.10.2014

Anna Pregartner, 21, studiert im siebten Semester Jus an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Am Juridicum schätzt sie, dass alles so kompakt zusammen ist. Jus studiert sie übrigens nicht aus Prestigegründen, sondern weil sie Gerechtigkeit motiviert.

Man ist hier schon Vollzeitstudent, es ist nicht so, dass man sich jeden Tag frei einteilen kann und nur kurz und intensiv für einzelne Prüfungen lernt, wie es in anderen Fachgebieten manchmal der Fall ist. Die Vorbereitungszeit für eine Prüfung ist schon so ein bis drei Monate, was noch immer nicht heißt, dass man die Prüfung dann auch schafft.

Ich bin ein reisebegeisterter Mensch, bin oft unterwegs, mache viel Sport, und in den entspannteren Phasen gehe auch ich viel fort. Das geht sich nebenbei aus. Man muss sich das halt einteilen, zum Beispiel indem man dann in den Ferien lernt. Zu Hilfe kommt da auch, dass alles so kompakt in einem großen Gebäude ist, wir haben fast alles hier am Juridicum. Auf fvjus.at

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