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Gilberto Gil: Stimme und Gitarre müssen genügen

Lexikon | GS | aus FALTER 44/14 vom 29.10.2014

In den späten 1960er-Jahren wurde der durch kritische Texte auffällig gewordene brasilianische Liedermacher Gilberto Gil (Jg. 1942) von der Militärdiktatur aus politischen Gründen inhaftiert, in der Folge flüchte der Musiker ins Ausland. Jahrzehnte später sollte der Mitbegründer und prägende Vertreter der Tropicália-Bewegung - sie verband traditionelle brasilianische Klänge mit Elementen der westlichen Rock-, Folk- und Psychedelik-Musik - in seiner Heimat von 2003 bis 2008 das Amt des Kulturministers ausüben. Die Musik hat Gil auch während dieser Zeit nie ganz auf Eis gelegt. Mit einem Solokonzert - Stimme und Gitarre müssen genügen - stellt Gil sein kürzlich erschienenes Album "Gilberto's Samba" vor. Neben eigenen Liedern stehen unter anderem auch Kompositionen von Antonio Carlos Jobim und Caetano Veloso auf dem Programm.

Konzerthaus, Mo 19.30


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