Mehr davon: Slow Food

Stadtleben | aus FALTER 44/14 vom 29.10.2014

Slow Food ist eine der wenigen NGOs, die sich ursächlich mit Genuss auseinandersetzt, gegründet 1986 durch eine Gruppe rund um Carlo Petrini, einen Journalisten und genusspolitischen Aktivisten in Italien. Standen anfangs die Manifestation eines Menschenrechts auf Genuss, die Vernetzung von Erzeuger und Konsument und die Bewahrung kulinarischer Traditionen im Mittelpunkt, erweiterte sich die Schlagrichtung jetzt eher hin zu "gut, sauber &fair". Slow Food hat mittlerweile weltweit knapp 90.000 Mitglieder, unterhält eine eigene Universität in Bra. In Österreich existieren 16 Slow-Food-Untergruppen, eine nationale Bewegung konnte sich noch nicht formieren. Slow-Food-mäßig essen in Wien:

Gasthaus Wolf

Wird oft hier genannt, weiß eh. Aber das, was Jürgen Wolf macht, ist Slow Food pur: Kontakt zu den Produzenten (Fleischhauer, Gemüse), vollständige Verwertung, Aufrechterhaltung regionaler Kochtraditionen (vom Gabelbissen bis zu den Stierhoden).

4., Rienößlg. 17, Tel. 01/581 15 44, Mo-Sa


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