Die Zahnbürste im Netz

Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche: Digital Natives brauchen Ezzes

Reportage: Uschi Sorz | Stadtleben | aus FALTER 44/14 vom 29.10.2014


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

Was haben Passwörter und Zahnbürsten gemeinsam?“, fragt Wolfgang Pospischill in die Klasse. In der 3A schnellen die Finger hoch. „Man soll sie nicht weitergeben“, sagt Schülerin Nadja. „Und sie regelmäßig wechseln“, weiß ihr Klassenkollege Elias.

Die Schülerinnen und Schüler des BGRG Albertgasse in der Josefstadt lassen ihre Schulbücher an diesem Herbstvormittag zugeklappt, stattdessen diskutieren sie mit einem Medienpädagogen über Instagram, WhatsApp, Facebook und so weiter. Was für die Zwölf- bis 13-Jährigen zum Alltag gehört, ist Mittelpunkt des Workshops.

Pospischill, einer von 30 heimischen Trainern der EU-Initiative „Safer Internet“, erklärt, was im Netz alles machbar ist, wo die Schattenseiten liegen und wie man ihnen ausweichen kann. Nicht einmal Digital Natives saugen nämlich Medienkompetenz mit der Muttermilch auf. Auch wer schon als Kleinkind am iPad herumgespielt und in der Volksschule sein erstes Smartphone bekommen hat, muss sich Routine im Umgang mit Medien erst erwerben.

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