7 Sachen, die Sie über TRÖPFCHENINFEKTION eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 44/14 vom 29.10.2014

Tröpfcheninfektion, das klingt so harmlos. Was ist das genau?

Darunter versteht man die Verbreitung von Krankheitserregern über die Luft.

Über die Luft?

Ja, durch Tröpfchenbildung beim Sprechen, Niesen, Husten, Schnäuzen und so weiter. Zu einer Infektion kommt es dann, wenn die Erreger die Schleimhäute der oberen Atemwege erreichen.

Aber diese Masken helfen doch sicher!

Zumindest im Zusammenhang mit Grippe konnte noch keine Studie die Schutzwirkung nachweisen.

Wie kann man sich denn vor so einer Tröpfcheninfektion schützen?

Zuerst einmal sollten all die niesenden, hustenden und sich schnäuzenden Menschen zu Hause bleiben und gesund werden. Statt "Hand vorn Mund" in den Ellenbogen husten. Dann sollte man Menschenansammlungen meiden, heißt es. Und Abstand halten.

Wie groß sollte der Abstand zu jemandem sein, der krank ist?

Experten raten: drei bis fünf Meter.

Was kann man denn noch tun, um nicht angesteckt zu werden?

Sein Immunsystem stärken. Und sauber bleiben. Wobei selbst übertriebene Hygiene, zum Beispiel der Einsatz von Hände-Desinfektionsmitteln, nur bedingt schützt. Die wenigsten benutzen das Zeug übrigens richtig. Hände-Desinfektionsmittel muss man einwirken lassen - mindestens eine halbe Minute lang. Öfters Hände waschen hilft übrigens auch. Gründlich. Und das Wasser sollte heiß sein.

Hatschi.

Gesundheit!


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