Nicht für die Katz

Ganz schön katzenlastig und fast wie ein englischer Gentlemen's Club: das Café Cats in der Innenstadt

Stadtleben | Tschocherl-Report: Arthur Fürnhammer | aus FALTER 44/14 vom 29.10.2014

Ilse Neschwara hört auf. 21 Jahre lang hat sie das Café Cats in der kleinen Färbergasse - zwischen Wipplingerstraße und Am Hof - geführt. In Pension ist sie schon längst. Weitergemacht hat sie nur für ihre Stammgäste und weil es anfangs noch lustig war. Aber mit dem Schwinden der Gäste schwindet auch der Spaß. Und deshalb sperrt Frau Neschwara zu, sobald sie einen Käufer gefunden hat. Lieber heute als morgen, wenn es nach ihr geht.

Dass mit dem Ende des Café Cats etliche Stammgäste, die hier schon zu Zeiten des Vorbesitzers verkehrten, so etwas wie ihre zweite Heimat verlieren, es keinen Ersatz in der Umgebung gibt und damit die Zeit der Espressos in der Inneren Stadt Geschichte ist (einzige Ausnahme: das Schweden Espresso am Schwedenplatz), all das ist ihr nicht egal. Ändern kann sie es auch nicht.

Natürlich redet Neschwara darüber, wie hart es für Wirte geworden ist, dass sie über zehn Jahre vier Tische im Schanigarten gehabt hat und seit zwei Jahren der Gehsteig auf einmal


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