Schuldenturmbau zu Basel

Basel III zählt zu den wichtigsten Reformen für Banken seit der Krise. Was ist das eigentlich?

Politik | Fragen & Antworten: Joseph Gepp | aus FALTER 45/14 vom 05.11.2014

Seit dem Jahr 1974 ist Basel, Westschweiz, 180.000 Einwohner, Schauplatz einer der wichtigsten Maßnahmen zur internationalen Bankenregulierung.

Warum, was passiert dort?

Dort treffen sich Bankenregulierer aus Dutzenden Staaten: der "Basler Ausschuss", der bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich angesiedelt ist. Dieser legt Regeln für Banken fest, die dann von Staaten umgesetzt werden. Konkret waren das bisher "Basel I" im Jahr 1988, "Basel II" 2004 und "Basel III" 2010. All diese Pakete sollen der Bankenwelt mehr wirtschaftliche Sicherheit bringen. Der aktuelle Wurf ist, wie man unschwer am Jahr erkennen kann, von der großen Bankenkrise 2008 geprägt.

Also hat Basel II wohl nicht ausgereicht.

Das kann man wohl sagen. Um die Unterschiede zwischen Basel II und III zu verstehen, muss man erst fragen: Worum geht's bei den Basel-Paketen? Sie drehen sich im Wesentlichen um Höhe und Definition des Eigenkapitals. Das ist jenes Geld der Bank, das nicht aus Schulden besteht. Es handelt


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