"Wir sagen immer: Ein guter Text hilft"

Zumindest im Theater sehen die Klassiker noch ganz schön lebendig aus. Das liegt in der Natur der Sache

Feuilleton | Analyse: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 45/14 vom 05.11.2014

Während die Klassiker auf den Lehrplänen der Pflichtschulen keine Selbstverständlichkeit mehr sind, sind sie aus den Spielplänen der Theater nach wie vor nicht wegzudenken.

Im Burgtheater hatte gerade Georg Büchners Revolutionsdrama "Dantons Tod" Premiere, im Lauf der Saison folgen mit Heinrich von Kleists romantischem Ritterstück "Das Käthchen von Heilbronn" und der Sophokles-Tragödie "Antigone" weitere Klassikerinszenierungen.

Auch im Volkstheater stehen mit der Aristophanes-Komödie "Die Vögel" und Shakespeares "Sommernachtstraum" Werke aus dem Theaterkanon auf dem Spielplan. Und sogar der Kabarettstar Michael Niavarani setzt derzeit mit Erfolg auf einen Klassiker: Seine Komödienfassung von Shakespeares Königsdrama "Richard III." wollen jeden Abend 1000 Menschen sehen.

Zugegeben, in diesem Fall zieht der populäre Hauptdarsteller wohl mehr als der berühmte Autor, aber auch ganz grundsätzlich sind Klassiker im Theater nicht unbedingt schwer verkäuflich. Bekannte Titel wie "Faust","Hamlet"


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