"Ein Verstoß macht ein Verbot erst sichtbar"

Ist Graz eine offene Stadt? Ein Gespräch mit der weitgereisten deutschen Kulturwissenschaftlerin Johanna Rolshoven über die Ordnungswache, Junkie-Jogging und das Billa-Eck

Steiermark | Interview: Tiz Schaffer | aus FALTER 45/14 vom 05.11.2014


Foto: J. J. Kucek

Foto: J. J. Kucek

Alkoholverbot in der Innenstadt, Betteln oder das Billa-Eck, wo sich manche von Suchtkranken belästigt fühlen – vor dem Hintergrund ständiger Diskussionen über Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung ist derzeit im GrazMuseum die Ausstellung „Graz – Offene Stadt“ zu sehen, die einen Überblick über diese Streitfelder bietet.

Die Schau ist eine Zusammenarbeit von GrazMuseum, Akademie Graz und dem Institut für Kulturanthropologie. Johanna Rolshoven leitet das Institut, als Stadt-Raum-Kulturforscherin war sie international tätig. Passend zur Ausstellung hat das Institut den Reader „Offene Stadt“ herausgegeben, für den Studierende Feldforschungen etwa zu Reininghaus, dem Volksgarten oder der Annenpassage angestellt und vor allem Betroffene befragt haben.


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