Nachgetragen

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Politik | aus FALTER 45/14 vom 05.11.2014

"Es wird immer schwieriger, Investitionen zu tätigen"

JOSEPH GEPP

Die Gemeinde Wien muss Schulgebäude von Privatfirmen errichten lassen - sonst würde sie die EU-Sparvorgaben brechen. Vergangene Woche äußerte sich schon die Architektenkammer kritisch über sogenannte Public-Private-Partnerships (PPP). Jetzt legt auch Thomas Weninger nach, Generalsekretär des Städtebunds.

Falter: Herr Weninger, was ist das Problem an PPP-Projekten?

Thomas Weninger: Im Hintergrund steht das Faktum, dass es für Österreichs Städte immer schwieriger wird, Investitionen zu tätigen. Der Grund sind zahlreiche Schulden-und Ausgabenbremsen, die Europas Austeritätspolitk vorsieht. Andererseits müssen Städte aber ihre Einrichtungen erhalten und neue schaffen, denn sie wachsen. Egal ob es sich um ein Kanalrohr oder einen Kindergarten handelt.

Die Städte wollen investieren, können aber nicht?

Weninger: In deutschen Städten gibt es laut dem dortigen Städtebund einen Investitionsrückstau von 120 Milliarden


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