Technik

Apples neues iPad Air ist sauschnell, aber auch teuer

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 45/14 vom 05.11.2014

Leistung zählt. Erst recht bei Tablets, die in dieser Hinsicht zwangsläufig Kompromisse machen müssen. Insofern kann man das neue iPad Air 2 (ab 490 Euro) gar nicht hoch genug einschätzen. Schon das Vorgängermodell war ja sauschnell. Das iPad Air 2 mit dem neuen A8X-Prozessor ist noch um einiges schneller, und das, ohne die gute Akkuleistung des Vorgängers allzu sehr zu beeinträchtigen.

Zudem hat es einen größeren Arbeitsspeicher von zwei Gigabyte, was sich vor allem bei Multimedia-Anwendungen bezahlt macht. Und dank der flotten Grafikeinheit laufen auch Spiele auf dem iPad Air 2 flüssiger. Trotz der besseren Performance ist das Gerät auch noch dünner und immerhin um 30 Gramm leichter.

Wie das iPhone lässt sich auch das iPad nunmehr per Fingerabdrucksensor entsperren. Außerdem gibt es eine neue 8-Megapixel-Kamera, die allerdings keinen LED-Blitz hat. Wie üblich gibt es das Air 2 in verschiedenen Speichervarianten; für 64 bzw. 128 Byte muss man jeweils 100 Euro mehr bezahlen.

Die Preise fürs neue Air sind leider immer noch ziemlich happig, im Vergleich zu den Android-Modellen, die dem iPad sicherlich kaum unterlegen sind. Auf die Dauer wird Apple also etwas mehr einfallen müssen, als bei der Leistung draufzupacken.

Leistung ist zwar wichtig, aber nicht alles.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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