Goethes "Faust" kennt jeder. Aber worum genau geht's da noch mal? Eine Blitzumfrage

Feuilleton | Umfrage: Dusini/Kralicek | aus FALTER 45/14 vom 05.11.2014

Es ist immer noch der Klassiker der Klassiker: Johann Wolfgang von Goethes "Faust. Der Tragödie erster Teil" führt die vom Deutschen Bühnenverein alljährlich veröffentlichte Werkstatistik verlässlich an. Die jüngsten vorliegenden Daten stammen aus der Spielzeit 2011/12. Da standen in Deutschland, Österreich und der Schweiz 44 Inszenierungen von "Faust I" auf den Spielplänen, die mehr als 133.000 Besucher fanden.

Die Handlung der 1808 veröffentlichten Tragödie, die auf einen bekannten Stoff zurückgeht, lässt sich so zusammenfassen: Der alternde, lebensmüde Gelehrte Heinrich Faust schließt einen Pakt mit dem Teufel (genannt Mephisto), wird wieder jung und verführt ein Mädchen namens Margarethe (genannt Gretchen). Er schwängert sie, das verzweifelte Gretchen ermordet das uneheliche Kind und wird zum Tod verurteilt.

Die meisten haben "Faust I" zumindest einmal im Leben gelesen. Manch geflügeltes Wort aus dem Stück ("Das ist des Pudels Kern!") kennt jeder. Aber was ist uns


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