Seinesgleichen geschieht

400 Freisetzungen. Unordentliche Anmerkungen zur Medienbranche

Der Kommentar des Herausgebers


Von Armin Thurnher
Falter & Meinung | aus FALTER 45/14 vom 05.11.2014

Meldung der Woche: Der deutsche Magazinkonzern Gruner + Jahr (in Österreich mehrheitlich an der News-Gruppe beteiligt) setzt 400 Journalistinnen und Journalisten frei. Zeit, wieder einmal etwas zum Thema Zeitung zu sagen. Dass Zeitungen nichts mehr zu reden haben, scheint so gut wie festzustehen. Deswegen reden sie über sich selbst oder lassen reden, in einem fort, auch hier.

Man diskutiert im Parlament über "politisches Desinteresse als Gefahr für Medien und Demokratie". Journalistinnen halten ihren jährlichen Kongress ab, die Akademie der Wissenschaften ist auch nicht faul und debattiert über "Medienwandel - Wandel der Demokratie? Das demokratische Potenzial der Social Media". Alles in einer Woche! Wann hat man in unserer Demokratie je soviel über Medien diskutiert? Je schneller es bergab geht mit den Medien, desto heftiger wird die Debatte. Nur nicht im öffentlichrechtlichen Fernsehen, versteht sich.

Vielleicht wendet sich das eine oder andere zum Guten? Dass das ganze Printgewerbe

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