Kultur für alle, auch für Ahmad

Die Caritas-Aktion "Kulturbuddy" erleichtert Asylwerbern den Zugang zum gesellschaftlichen Leben der Stadt. Ein Kinobesuch

Feuilleton | Reportage: Veronika Krenn | aus FALTER 46/14 vom 12.11.2014

Das Haus Amadou ist ein Flüchtlingsheim im 15. Wiener Gemeindebezirk. Hier leben rund 150 Asylwerber, Angehörige von 29 Nationalitäten, unter einem Dach zusammen.

Alle drei Wochen kommt ein "Kulturbuddy" vorbei, um mit Bewohnern ins Kino, ins Konzert oder ins Museum zu gehen. Als das Projekt von der Caritas 2012 ins Leben gerufen wurde, waren es acht Freiwillige, die Bewohnerinnen und Bewohnern von sozialen Einrichtungen halfen, jene Hürden zu überwinden, die einer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im Weg stehen können.

Mittlerweile sind 40 Kulturbuddys im Einsatz. Sylvia Hirsch ist seit einem halben Jahr dabei. Sie hat eine Zeit in Südamerika verbracht und weiß, was es bedeutet, neu anzufangen: "Ich helfe gerne Menschen, die es schwerer haben."

Der Kreis der ehrenamtlichen Kulturbegleiter ist, dank Unterstützung der Erste Bank, weiter im Wachsen begriffen: Neben den bisherigen Tätigkeitsfeldern Asyl, Obdachlosigkeit, betreutes Wohnen und Integration in den Arbeitsmarkt werden


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