Ein Querkopf will nach Katar

Was der Schwimmer Dinko Jukic und das Emirat Katar gemeinsam haben

Stadtleben | Bericht: Johann Skocek | aus FALTER 46/14 vom 12.11.2014

Das Emirat Katar dient sich wieder einmal dem Westen an. Die Kurzbahn-Schwimm-WM steigt vom 3. bis zum 7. Dezember in der Hauptstadt Doha, insgesamt werden rund 900.000 US-Dollar Preisgeld ausgelobt. Bisher haben sich sechs heimische Schwimmer für Doha qualifiziert, doch weder die WM-Titel-Prämie noch die Weltrekord-Prämie dürften von ihnen gewonnen werden. Schwimmstar Dinko Jukic hat Anfang November beim Serbia Cup in Zrenajnin mit seinen 53,45 Sekunden über 100-Meter-Lagen zwar eine Zeit hingelegt, die für das WM-Limit gereicht hätte. Aber die Qualifikationsperiode beginnt erst. Die letzte Gelegenheit haben Jukic und Kollegen bei den Hallenstaatsmeisterschaften, die Ende November im endlich reparierten Wiener Stadthallenbad stattfinden.

Probleme gibt es freilich aber schon im Vorfeld: Die medialen und juristischen Wickel zwischen dem kroatisch-österreichischen Doppelstaatsbürger Jukic, 25, und dem Verband nerven seit vielen Jahren. Nun, vor der WM, flammen sie wieder auf. Nachdem


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