Aus Wiener Werkstätten

Design und Social Business? Das geht bei Good Goods gut zusammen

Stadtleben | Stilkritik: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 46/14 vom 12.11.2014

Besen und Bürsten. Das stellt man im Blinden-und Sehbehinderten Förderungswerk (BSFW) im Wirtschaftspark Breitensee schon seit Jahrzehnten her. Menschen werden hier in Penzing zum Besen-und Pinselmacher ausgebildet, ein Handwerksberuf, der Blinden und Seebehinderten einen sinnvollen Job ermöglicht. Besen und Bürsten halt.

Dass diese Dinge nicht nur nützlich sind, sondern dabei auch noch schön sein können, dafür sorgen Designerinnen wie Sofia Podreka und Katrin Radanitsch vom Wiener Label Dottings. Die beiden haben zum Beispiel Pisa entworfen, eine formschöne wie nützliche Topfbürste aus Eschenholz mit abgeschrägten Borsten.

Weil man aber erst einmal drauf kommen muss, dass es so etwas wie die Bürste Pisa gibt, entwickelten Podreka und Radanitsch rund um das Social Business das Projekt Good Goods.

Good Goods bringt nachhaltige Designprodukte aus geschützten Werkstätten zu fairen Preisen auf den Markt. Das Duo trommelte Kolleginnen zusammen, vernetzte acht weitere Wiener Designstudios


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