Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Matznerviertel: Das leise Herz Penzings

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 47/14 vom 19.11.2014

Das Matznerviertel zwischen Hütteldorfer Straße, Ameisgasse, Linzer Straße, beziehungsweise Westbahn und der Verbindungsbahn ist anders als die Penzinger Grätzeln rundherum. Die Straßen sind breiter, der Matznerpark zentraler Punkt, die Häuser sind prächtig, Wirtschaftspark Breitensee und Sargfabrik stellen eine Verankerung zur Gegenwart dar. Dieses Kalebassen-förmige Grätzel hat es zweifellos in sich. Umso erstaunlicher, dass es hier fast keine kulinarische Infrastruktur gibt.

Edis Weinkeller zählt damit zur Grundversorgung. Mitte der 1980er-Jahre vom Ehepaar Bödi eröffnet und in seiner Ziegelgewölbe-Anmutung seither nur wenig verändert. Es gibt auch keinen Grund dazu, die Heurigenbrote und die unverzichtbaren Vertreter der panierten Abteilung, Kalbsbeuschel und Hühnergrammelknödel sorgen für Frequenz und Zufriedenheit.

Biofisch statt Särgen

Im Lokal im selbstverwalteten Wohnund Kulturprojekt Sargfabrik schaut sowohl das Angebot als auch das Publikum anders aus. Eine große


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