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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 47/14 vom 19.11.2014

Ha! Endlich habe ich eine super Ausrede dafür, warum ich viel zu viel Zeit auf Twitter verbringe. Ich kann jetzt sagen: Nicht ich bin so bescheuert, die menschliche Gehirnstruktur ist daran schuld. Zumindest behauptet das eine Studie des britischen Marktforschungsinstituts Neuro Insight. Die haben 114 Menschen beobachtet, wie sie am Laptop, Handy und Tabletcomputer twittern und dabei eine Methode namens "steady state topography" angewendet, berichtet der Guardian. Dabei werden synaptische Aktivitäten gemessen und es zeigte sich: Die Nutzung von Twitter stimuliert besonders jene Gehirnzonen, die für die emotionale Erregung und das Gefühl verantwortlich sind, dass eine Information für einen persönlich relevant ist.

Interessant. Meines Erachtens könnte das auch erklären, warum viele auf Twitter so deppert sind und über jedes Detail streiten müssen: Alles wird viel zu ernst genommen, und emotional ist man auch noch. Na klar, dass das im Stunk endet!


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